2018-06-16  16:08:00

                               

GPeV-Mitglieder im Expertenkreis BGM-Forschungsprojekt

                          

Prof. Dr. Ingo Froböse (Deutsche Sporthochschule Köln, GPeV-Beirat) und Dr. Mathias Bellinghausen (HAM - Hochschule für angewandtes Management/ Gesellschaft für angewandte Prävention)
gehörten heute zu 20 Experten des ceres-Forschungsprojektes "NoWa" im Auftrag des Bundes-ministerium für Gesundheit. Darunter am Standort Köln auch die ehemalige Landesgesundheits-ministerin Barbara Steffens, Dr. Frank Wild vom Wissenschaftlichem Instutit der Privaten Krankenversicherungen und Prof. Dr. Frank Wappler von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Im Rahmen von bundesweit insgesamt fünf ganztägigen Workshops werden Handlungsempfehlungen für das BMG erarbeitet, die im Rahmen eines Zukunftsgipfels vorgestellt
werden.

Im Projekt "NoWa" wird das sich wandelnde Wertgefüge und die Normentwicklung in inter- und
transdisziplinärer Forschung näher untersucht. In einem konzeptionell-normativ ausgerichteten Forschungsteil wird interdisziplinäres Wissen verknüpft, wobei unterschiedliche ethische Diskurs-traditionen und weltanschauliche Begründungsmuster berücksichtigt werden. Ein kollaborativ-empirischer Teil fokussiert den transdisziplinären Austausch, um gemeinsam zukunftsfähige
Handlungsempfehlungen und Orientierungshilfen zu erarbeiten.

Entwickelt wird so u.a. ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit,
Gerechtigkeit und Solidarität, das auf verschiedene gesellschaftswirkliche Kontexte Rücksicht nimmt. Aus der erarbeiteten Matrix entsteht sodann ein normativ fundierter Kriterienkatalog, mit dessen Hilfe die Gesundheitspolitik und die im Gesundheitswesen Tätigen die Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer sich demografisch wandelnden Gesellschaft analysieren,
evaluieren gestalten können.