06.05.2021

Gemeinsames Positionspapier zur kommunalen Gesundheit

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund, das DSPN und die Gesellschaft für Prävention haben gemeinsam ein Positionspapier zur Förderung von Prävention und Gesundheit in der Kommune entwickelt. Vorgestellt wird dies offiziell im Rahmen der virtuellen Petersberger Präventionsgespräche am 10. Mai 2021.

Zusammenfassung der Positionen

  • Kommunen sollten den Gestaltungsauftrag zur Prävention gesamtheitlich wahrnehmen.
  • Nur in Kommunen können Chancengleichheit sowie der Anspruch an Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität erreicht werden.
  • Prävention sollte systematisch, prozessual und unter Einbeziehung aller Akteure und Lebenswelten implementiert und gesteuert werden.
  • Prävention bedarf qualifizierter Multiplikator*innen.
  • Prävention muss vermehrt auf Empowerment und Steigerung der Gesundheitskompetenz aller Menschen abzielen.
  • Prävention bedarf zielgruppengerechter Kommunikation.
  • Die Stärkung des physischen, seelischen und sozialen Wohlbefindens muss stärker gefördert werden, da Prävention nicht nur die Vermeidung von Krankheiten oder Unfällen beinhaltet.
  • Ein Paradigmenwechsel in der generellen Betrachtung der Gesundheit und ihrer Ausrichtung, Finanzierung und politischen Handhabe ist erforderlich.

 

Zu den Autoren

  • Deutschen Städte- und Gemeindebund: Uwe Lübking, Beigeordneter für Recht, Soziales, Gesundheit, Bildung und Sport
  • Gesellschaft für Prävention gem. e.V.: Prof. (FH) Dr. Mathias Bellinghausen, Vorstandsvorsitzender/ Prodekan an der HAM – Hochschule für angewandtes Management
  • DSPN: Gerhard Stein und Fabian Ross, Geschäftsführung

 

Hinweis: In einer Langversion dieses Papiers ist das "Plädoyer zu einer Positiven Prävention und Gesundheitsförderung" angefügt. Diesen Text finden Sie hier (Link).