top of page

„Wir stehen an einem Wendepunkt. Das Gesundheitssystem der Zukunft darf nicht erst dann ansetzen, wenn Krankheit entsteht – es muss dort beginnen, wo Leben, Lernen und Gemeinschaft entstehen: bei unseren Kindern.
Ich glaube an ein Gesundheitssystem, das präventiv, ganzheitlich und menschlich denkt – das Bewegung, Ernährung, seelische Gesundheit und Bildung als Einheit begreift.
Ein System, das nicht nur Symptome behandelt, sondern Ressourcen stärkt, Selbstwirksamkeit fördert und Gesundheit als Lebenskompetenz versteht.
Damit Gesundheit positive Wirkung auf unsere Gesellschaft entfalten kann, braucht es Mut zur Veränderung:
- Kooperation statt Konkurrenz.
- Bildung statt Belehrung.
- Menschlichkeit statt Bürokratie.
Ich setze mich mit meinen Projekten – POWERPLAY, GLÜXPÄNZ und der KinderUmweltAkademie – dafür ein, dass Gesundheit, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit nicht Privileg, sondern Selbstverständnis werden.
Denn echte Prävention beginnt im Herzen – und bei den Kleinsten.“

​

Angela Fedlmeier

KinderUmweltAkademie

​

​

​

„Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) verkörpert den Paradigmenwechsel von der reaktiven Behandlung zur proaktiven Gesundheitsgestaltung. Unser zentrales Ziel ist es, durch evidenzbasierte Aufklärung und Stärkung der Gesundheitskompetenz nicht nur individuelle Risiken zu mindern, sondern insbesondere vulnerable Gruppen zu adressieren. Damit fördern wir gesundheitliche Chancengleichheit und erhöhen die Anzahl gesunder Lebensjahre in Deutschland.“

​

Dr. Johannes Nießen

Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit

​

​

​

„Das Gesundheitssystem trägt aktuell ebenso wie andere politische Maßnahmen zu einer Verschärfung sozioökonomischer und gesundheitlicher Ungleichheiten bei. Das liegt sowohl an ungleichen/ungerechten Zugangsmöglichkeiten zu unserem Gesundheitssystem als auch fehlender nachhaltiger Gesundheitsförderungs- und Klimapolitik.
Gesundheitliche Chancengerechtigkeit kann durch verbindliche Gesundheitsfolgenabschätzungen bei allen relevanten politischen Gesetzes- und Planungsvorhaben, eine Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) um diesen nachhaltig und krisenfest zu machen sowie Community- und Partizipationsansätze unter aktiver Einbindung von Dialoggruppen gestärkt werden (https://bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=newbv&snr=14363).
Gesundheit muss in allen Politikfeldern verankert werden (Health in and for All Policies). Dabei ist die Schaffung dauerhafter Strukturen jeglicher Projektitis vorzuziehen. Gesunde Bürger:innen sind resilienter und leistungsfähiger, wodurch ein Benefit für den Arbeitsmarkt entsteht.
Das Gesundheitssystem muss gerechter gestaltet werden und Demokratie, Teilhabe, Toleranz und Inklusion fördern. Nur eine gerechte und resiliente Gesellschaft wird in der Lage sein, sich den aversiven Herausforderungen unserer Zeit zu stellen.
Der ÖGD ist für die Daseinsvorsorge aller Bürger:innen verantwortlich. Nur wenn dieser finanziell gut ausgestattet ist, kann er dieser Verantwortung vollumfänglich gerecht werden und den Fokus auf die Verminderung ungleicher und ungerecht verteilter Gesundheitschancen legen.
Eine verantwortungsvolle Klimapolitik ist Gesundheitspolitik und vice versa. Strukturelle Rahmenbedingungen müssen zum Wohle aller verbessert werden. Dazu zählen die Verbesserung der Infrastruktur (ÖPNV, Radwege), um Menschen zu gesünderer und klimafreundlicher Mobilität zu bewegen ebenso wie verhältnispräventive Maßnahmen (z.B. Zuckersteuer, höhere Besteuerung und eingeschränkte Zugangsmöglichkeiten zu Tabak und Alkohol, Tempolimit auf Autobahnen, Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel).“

​

Prof’in. Dr’in. Dagmar Starke

Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

​

​

​

„Ich bin überzeugt, dass sich das Gesundheitssystem verändern muss, und
Prävention im speziellen spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Beitrag der kommunalen Lebenswelt mit ihren Entscheidungen und als Anlaufpunkt für die Menschen sollte dazu noch mehr in den Fokus genommen werden.

Dafür bedarf es der Überzeugung der politisch Verantwortlichen hin zu einem Blickwechsel und einem Verständnis für Ihre Möglichkeiten. Bspw. in der Gestaltung eines bewegten Alltages. Es sollten regionale, zentrale Anlaufstellen für alle Gesundheitsfragen mit niederschwelligen bis speziellen Angeboten, kassenunabhängig und örtlich mit den Stakeholdern vernetzt eingerichtet werden, denn dies ist trotz der Digitalisierung unverzichtbar. Sportanlagen sollten zu Integrativen Bewegungszentren umfunktioniert und für alle, vereinsunabhängig und kostenfrei nutzbar werden.
Die Gesundheit von Morgen kann demnach nur dann nachhaltig gewährleistet werden, wenn alle Entscheidungsträger in ihren Lebenswelten Verständnis für die möglichen Maßnahmen und Wirkungen erhalten.“ Diese ist eine Mammutaufgabe, die nur gemeinsam mit einer bundeseinheitlichen Strategie funktionieren wird. Ideen sind dafür genug da, siehe das Positionspapier vom 12.03.2025 für nachhaltige Chancen für Städte und Gemeinden...das Problem ist dass wir aus dem Reden und Schreiben zu lange brauchen um in die Umsetzung zu kommen. Das liegt u.a. auch an strukturellen Unterfinanzierungen der Kommunen, die durch nachhaltige und strategiekonforme  Förderkulissen jedoch positive Erfahrungen sammeln können und ein Umdenken so provoziert wird.“

​

Marco Schmunkamp

Bürgermeister Stadt Nideggen

​

​

​

„Die Olympischen Spiele lehren uns: Wahre Stärke entsteht, wenn sportliche Leistung und Fürsorge sich begegnen. Prävention ist darin kein einzelner Baustein, sondern die soziale Architektur von morgen. Sie beruht auf dem Fundament von Zusammenhalt und Verantwortung und entfaltet sich als Gefüge aus Bildung, Bewegung und Prävention. Ein Gesundheitssystem, das die Elemente Bildung, Bewegung und Verantwortung verbindet,
schafft nicht nur Heilung, sondern, quasi als Nebeneffekt, Zusammenhalt, Resilienz und Zukunftsfähigkeit unserer Zivilgesellschaft. Wenn wir diese Haltung verankern, kann auch Deutschland (hoffentlich im Geist künftiger Olympischer Spiele 2036 oder 2040) gesund wachsen: nicht durch Rekorde, sondern durch Gemeinschaft (Respekt), Fairness und die geteilte Freude (Völkerverständigung) an Gesundheit und Frieden.“

 

Prof. Dr. Holger Preuss

Johannes Gutenberg Universität Mainz

​

​

​

„Das Gesundheitssystem steht vor einem grundlegenden Wandel. Prävention und Gesundheitsförderung werden an Bedeutung gewinnen, weil sie nicht nur Kosten senken, sondern auch die Lebensqualität und Teilhabe der Menschen verbessern. Unternehmen, Schulen, Kommunen und Vereine werden gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen. Da ich als Dienstleister mit meinen Unternehmen in allen Lebenswelten der Gesundheit aktiv bin, bringe ich meine Expertise als "Schnittstellenakteur" in die GPeV ein, um sektorübergreifende, ganzheitliche Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Denn es braucht Akteure, die Brücken bauen - wie die GPeV - die Wissen, Ressourcen und Akteure aus verschiedenen Settings zusammenbringt.“

 

Mario Rieder

Unternehmen Bewegung

​

​

​

„Zurzeit ist keine wesentliche Veränderung unseres Gesundheitssystem zu erwarten. Das wird dazu führen, dass die Kosten für den Einzelnen unserer Gesellschaft weiter steigen werden.
Das Gesundheitssystem sollte sich erst einmal zu einem Gesundheitssystem entwickeln, weg von einem System, in dem Krankheiten verwaltet werden. Die in der Zwischenzeit viel zu teuren Disease Management Programme sollten in ein Patient Management Programm umgewandelt werden. Für zusätzliche Erkrankungen können deshalb keinen neuen DMP finanziert werden. Der Fokus sollte vielmehr auf Prävention, Früherkennung und präventiver Therapie liegen.
Und binden wir doch endlich Abgaben für gesundheitsgefährdende Produkte, wie Zucker, Nikotin, Alkohol, Fett, etc. in die Finanzierung des Gesundheitssystems ein. Damit wäre dann auch eine Entlastung der Menschen mit einem gesunden Lebensstil möglich.“

​

Winfried Klausnitzer

Herzschwäche Deutschland e.V.

​

​

​

„Unser Gesundheitssystem ist krank, weil es Krankheit verwaltet, statt Gesundheit zu gestalten. Solange Prävention und betriebliche Gesundheit nur Randnotizen bleiben, verspielen wir die Zukunft von Arbeit und Gesellschaft. Wir brauchen den Mut, Gesundheitskompetenz zum zentralen Erfolgsfaktor unserer Arbeitswelt zu machen – alles andere ist Stillstand.“

​

Patrick Hüter

Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.

​

​

​

„Vierzig Jahre nach der Ottawa-Charta ist ihre zentrale Botschaft aktueller denn je: Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und lieben. Dennoch verharrt unser Gesundheitssystem vielfach in der Logik der Defizit- und Krankheitsverwaltung.

Das Gesundheitssystem der Zukunft muss diesen Paradigmenwechsel endlich vollziehen – hin zu einer proaktiven, salutogenen Kultur, die Selbstfürsorge, Resilienz und soziale Teilhabe stärkt. In Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Transformation braucht es Strukturen, die nicht nur Krankheit behandeln, sondern Gesundheit ermöglichen – durch Bildung, Empowerment und Kooperation über Sektorgrenzen hinweg.

Was geschehen muss? Wir sollten die Prinzipien der Ottawa-Charta konsequent erneuern und in die Lebenswelten von heute übersetzen: in digitale Räume, Organisationen, Kommunen und Bildungseinrichtungen. Nur so wird aus Prävention eine Haltung – und aus dem Gesundheitssystem eine lernende, mitgestaltende Gemeinschaft, die das Wohl des Menschen ins Zentrum stellt.“

​

Prof. Dr. Niko Kohls

Hochschule Coburg/ Buchautor

​

​

​

„Bei der Prävention wird ein Thema unterschätzt: die Einsamkeit. Tatsächlich birgt der tief empfundene, unfreiwillige Kontaktmangel aber erhebliche Risiken für die Gesundheit - physisch wie psychisch und das für alle Altersgruppen. 

Wir sollten frühzeitig gegensteuern. Wir müssen mit dem Thema viel offensiver umgehen und Einsamkeit auch in der Prävention stärker mitdenken. Hier sollten Kontaktstellen wie Praxen, Apotheken, Gesundheits- und Sozialämter, lokale Beratungsstellen sowie Vereine eingebunden werden. Hier könnte zum Beispiel auf die Möglichkeit ehrenamtlichen Engagements, bspw.in Caring Communities, hingewiesen werden.“

​

Dr. Alexia Zurkuhlen

Kuratorium Deutsche Altershilfe

​

​

​

„Ich glaube daran, dass guter Journalismus nicht nur informiert, sondern Menschen stärkt. Mit BILD nutze ich die Chance, Millionen dabei zu begleiten, ihre Gesundheit zu schützen – durch Wissen, Motivation und konkrete Hilfe im Alltag. Mein Ziel ist es, Prävention verständlich, greifbar und wirksam zu machen – damit Vorsorge nicht abstrakt bleibt, sondern Teil des täglichen Lebens wird.“

​

Kati Degenhardt

Chefredaktion BILD Leben & Gesellschaft, Wissenschaft & Forschung

​

​

​

„Das Akzeptieren und Weiterentwickeln des BGM hängt wesentlich von derFührungskultur ab. Solange Gesundheit nur als Kostenthema betrachtet wird undMitarbeitende als zu kontrollierende Mängelwesen gelten, entsteht eine Kultur desMisstrauens. Führungskräfte auf allen Ebenen, vor allem im mittleren Management,müssen ihre Rolle neu denken – weg von Kontrolle, hin zur Förderung derZusammenarbeit und zum Empowerment ihrer Teams. Wo sich Mitarbeitendewohlfühlen und einbezogen werden, wächst auch die Identifikation mit denUnternehmenszielen.Wer bei Mental Health nicht handelt, verspielt Zukunftsfähigkeit. Kleine und mittlereUnternehmen sollten Unterstützung erhalte, damit psychische Gesundheit nicht vonder Größe oder vom Einzelmanagement abhängt. Politisch wünsche ich mir klareStandards, eine stärkere Prävention mentaler Schäden und eine nationaleDateninfrastruktur. Nur gemeinsam können Unternehmen, Sozialversicherungen undStaat verhindern, dass die Arbeitsunfähigkeit durch psychische Belastung weiter steigt.“

​

Prof. Dr. Bernhard Badura
Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Universität Bielefeld

​

​

​

„Deutschland muss verteidigungsfähig werden! Auch die Gesundheitsversorgung (ambulant und stationär) muss sich auf den Verteidigungsfall einstellen und vorbereitet werden! Verteidigungsfähigkeit beginnt im Kopf, braucht aber auch eine konkrete Struktur!

Zur Vorbereitung gehört die Erstellung von Szenarien zum Verwundetenanfall bei einem Angriff auf Deutschland!

Das Thema Resilienz muss bei den aktuellen Gesetzesvorhaben des BMG (Krankenhausreform, Notfallversorgung etc.) berücksichtigt werden!

Die Überlegungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zusammen mit Bundeswehrkrankenhäusern, BG-Kliniken und Universitätskliniken zur Versorgung Verwundeter bei einem Überfall Russlands auf NATO-Gebiet müssen strukturell und finanziell unterstützt werden!“

​

Armin Ehl

Marburger Bund & Landeskommando Berlin

​

​

​

„Bildung ist die Hebamme der Gesundheitskompetenz. Mit ihr  wird Prävention zum Gamechanger des Gesundheitswesens.“

​

Prof. Dr. Volker Nürnberg

BWL Professor für Management, Health & HR

​

​

​

„Gesundheit ist eine bewusste Entscheidung, die in jedem Lebensalter getroffen werden muss – von der frühen Kindheit über Schule und Ausbildung bis ins Berufs- und Privatleben.

Es ist unsere gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Menschen diese Entscheidung aktiv treffen und ihre persönliche Verantwortung für Gesundheit wahrnehmen können.

Prävention beginnt beim Einzelnen: Wer Verantwortung übernimmt und aktiv handelt, stärkt seine Selbstwirksamkeit und legt so die Basis für ein gesundes Leben.

Nur durch gezielte Förderung von Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit gelingt nachhaltige Gesundheitsvorsorge.“

​

Oliver Neumann

Cyberhealth GmbH

​

​

​

„Es ist an der Zeit, dass die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ausbildung von Resilienz und Selbstregulation in schulische Anwendungswege münden, die dann Prävention in besten Sinne bedeuten: Wer schon früh lernt, die Körpersignale wahrzunehmen, Emotionen bewusst zu steuern und den menschlichen Organismus zu verstehen, der ist den von außen und innen anflutenden Reizen nicht hilflos ausgeliefert, der setzt bei inneren Spannungen  nicht auf vordergründig „hilfreiche“ Spannungslöser. Selbstkompetenz und  die Ausbildung von Selbstwirksamkeit sind die Basis dafür, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen zu können. Diese Fähigkeiten stellen sich nicht naturwüchsig ein. Kinder und Jugendliche bedürfen einer kontinuierlichen Begleitung bei Ihrer umfassenden Persönlichkeitsentfaltung.
Es bedarf im pädagogischen Feld eines Paradigmenwechsels, der die Bedeutung von Körper- und Erfahrungsorientierung als essentiell für die Bewusstseinsschulung von Kindern und Jugendlichen in  altersgerechte Curricula integriert. Kinder und Jugendliche, die von klein an, sich durch Übungen der Selbstwahrnehmung  mit ihrem Körper „befreunden“ und lernen, auf ihre Befindlichkeit Einfluss zu nehmen, können der ständigen Reizüberflutung selbstbestimmt entgegenwirken und lernen, bewusst ihr Verhalten  zu steuern. In der Suchtprävention, im Umgang mit den „Sozialen“ Netzwerken, hinsichtlich eines gesunden Essverhaltens etc.  gilt es, unbewusste, automatisierte Fühl- und Verhaltensmuster zu adressieren mit Übungswegen, die Selbstregulation und Selbstbestimmung fördern, zum Beispiel eine Einübung der Haltung der Achtsamkeit.
In der Nachfolge der überzeugenden Studien zum präventiven Potenzial der Achtsamkeit (hier besonders das MBSR-Programm von J.Kabat-Zinn) finden sich im Bildungsbereich schon konkrete Umsetzungswege für die Implementierung von Achtsamkeitsformaten im pädagogischen Kontext.  Besonders nachhaltig sind Interventionen, die kontinuierlich in die Lehrerausbildung und  in den schulischen Unterricht  integriert sind: Kurze Stillephasen, angeleitete Selbstwahrnehmungsübungen, psychoedukative Elemente, Erfahrungsaustausch  ermöglichen es den Schüler_innen, ihre unwillkürlichen Impulse wahrzunehmen, innezuhalten und eine bewusste Reaktion statt eingefahrener Antwortmuster zu wählen.

Ein Beispiel aus einem Projekt des Frankfurter Schulamtes sei genannt: Lehrer*innen erkunden mit dem Programm „Achtsame 8“ die Haltung der Achtsamkeit am eigenen Leib. In einem zweiten Schritt vermitteln sie – angepasst an ihr Unterrichtsfach – Elemente des Curriculums AiSCHU (Achtsamkeit in der Schule). Die Organisation der Weiterbildungen wird vom Schulamt geleistet und unterstützt von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und teilweise von  „Schule und Gesundheit“. Eine Studie zu diesem bifokalen Vorgehen (Fokus Lehrpersonen, dann Fokus Schüler) zeigt  positive Effekte hinsichtlich der Stress-Resilienz und Selbstregulation.
Wenn die Möglichkeiten der Gesunderhaltung schon früh im Bildungsbereich curricular verankert werden, kann dies nachhaltig gesamtgesellschaftlich positive Auswirkungen haben.“

​

Vera Kaltwasser

Hessische Lehrkräfteakademie

​

​

​

„Die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung nimmt kontinuierlich ab – eine Entwicklung, die nicht nur individuelle Gesundheitschancen mindert, sondern auch die langfristige Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems gefährdet. Denn nur wer über ausreichende Gesundheitskompetenz verfügt, kann Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen, sich im komplexen Versorgungssystem orientieren und aktiv daran teilhaben.
Um diese Entwicklung umzukehren, braucht es ein gemeinsames Verständnis und entschlossenes Handeln aller Akteure im Gesundheitswesen. Es ist an der Zeit, dass alle Akteure sich „unterhaken“, sektorübergreifend zusammenarbeiten und Gesundheitsförderung sowie Prävention den Stellenwert einräumen, den sie verdienen – jenseits von Partikularinteressen.
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) spielt dabei eine zentrale Rolle. Damit sie dieser Verantwortung gerecht werden kann, braucht sie verlässliche politische Rahmenbedingungen. Nur mit klaren politischen Signalen und einer gemeinsamen Vision kann es gelingen, die Gesundheitskompetenz in Deutschland nachhaltig zu stärken.“

​

Thomas Sleutel

Geschäftsführer Markt bei IKK Classic

​

​

​

“Prävention ist kein Kostenfaktor, sondern unser stärkster Wirkstoff gegen Krankheit. Ignorieren wir sie weiter in der Gesundheitsversorgung, treiben wir immer Menschen in chronische Erkrankungen und unsere Demokratie  an ihre Belastungsgrenze.”

​

Dr. Stephan Barth

GesundheitsheldInnen

​

​

​

„Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit steht für eine starke Vision: eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen die besten Chancen auf Gesundheit haben, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, Alter oder Geschlecht. Gesundheit ist ein Menschenrecht, und es gilt, sie gemeinsam zu gestalten! Damit Gesundheitsförderung in den Lebenswelten der Menschen wirklich ankommt, braucht es alle: Einzelne, Gruppen, Organisationen und Netzwerke. Erforderlich sind gemeinsames Handeln, gute Strategien für Aufklärung, Beratung und Kompetenzentwicklung sowie starke Strukturen in Städten, Kreisen und Gemeinden. Immer deutlicher zeigt sich: Themen wie Resilienz, Katastrophenschutz und Verteidigung gewinnen auch für das Gesundheitswesen massiv an Bedeutung. Viele Aufgaben gehören dabei in die Verantwortung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Unser Beitrag: Wir stärken und sichern die soziale Infrastruktur, für Teilhabe und Zusammenhalt.“

​

Stefan Bräunling

Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

​

​

„Der Landessportbund Rheinland-Pfalz versteht den organisierten Sport als wichtigen Partner in einem Gesundheitssystem, das Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung gleichwertig berücksichtigt. Der Sport trägt dazu bei, Gesundheit nicht nur zu erhalten, sondern auch wiederherzustellen und langfristig zu sichern.
Ein zukunftsorientiertes Gesundheitssystem sollte Gesundheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen und dort fördern, wo Menschen leben, lernen und sich begegnen. Bewegung und Sport leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag: Sie unterstützen den präventiven Gesundheitserhalt ebenso wie die Rehabilitation nach Krankheit und stärken darüber hinaus soziale Teilhabe, Integration und Lebensqualität.
Damit das Gesundheitssystem langfristig positive Auswirkungen auf die Gesellschaft entfalten kann, sollten Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung als gleichwertige Säulen neben der kurativen Versorgung verankert werden. Dazu braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Gesundheitspolitik, Sportorganisationen, Bildungseinrichtungen und Kommunen sowie eine verlässliche strukturelle und finanzielle Förderung gesundheitsorientierter Angebote.
Der organisierte Sport steht bereit, zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems beizutragen und durch seine flächendeckenden Strukturen, seine Erfahrung und seine Werte einen nachhaltigen Beitrag zu einem gesunden und solidarischen Gemeinwesen zu leisten.“

​

Thomas Kloth

Landessportbund Rheinland Pfalz

​

​

​

„Als Beiratsmitglied der Gesellschaft für Prävention und Mitglied im Vorstand der AOKRheinland/Hamburg setze ich mich dafür ein, dass Gesundheitsförderung und Präventionlebendig werden – als fester Bestandteil unseres Systems und unseres Alltags.Für mich bedeutet Gesundheit mehr als nicht krank zu sein. Mein Ziel ist es, die Menschenzu befähigen, selbstbestimmt und erfüllt zu leben – mit Gesundheits-angeboten, die sich anihren individuellen Bedürfnissen orientieren, ihren Alltag unterstützen und sowohl digital alsauch vor Ort zugänglich sind. Jeder Mensch, unabhängig von Herkunft, Lebensumständenoder Bildung, muss die Chance haben, gesund zu leben und zu bleiben.Für die AOK Rheinland/Hamburg heißt das konkret: Wir gestalten Prävention nah an denMenschen – in den Quartieren, in denen unsere Versicherten leben, in den Regionen, die wirgut kennen. Wir verbinden digitale Innovation mit lokalen, lebensnahen Angeboten undschaffen Rahmenbedingungen, die gesundes Leben ermöglichen. So bauen wir Strukturenin einem Gesundheitssystem, das vorausschauend handelt, Chancen auf Gesundheiteröffnet und Ungleichheiten abbaut.Gesundheit ist aber nicht nur individuelle Verantwortung – sie ist gesellschaftlicherFortschritt und gemeinsame Verantwortung. Deshalb bringen wir Politik, Versorgung,Wirtschaft und Zivilgesellschaft in unseren Regionen und allen Quartieren zusammen, umPrävention selbstverständlich zu machen: verlässlich, für alle zugänglich undbedarfsorientiert. Ein starkes Präventionssystem befähigt, schützt und stärkt unsereGesellschaft – heute und in nachfolgenden Generationen.“

​

Sabine Deutscher

AOK Rheinland/ Hamburg

​

​

​

„Schlaf ist kein Luxus – er ist eine tragende Säule unserer Gesundheit und ein entscheidender Schlüssel für wirksame Prävention. In einer Zeit, in der chronische Erkrankungen, psychische Belastungen und steigende Anforderungen an unsere Leistungsfähigkeit unser Gesundheitssystem zunehmend herausfordern, müssen wir Schlaf als zentrale Ressource begreifen: für Gesundheit, für Leistungsfähigkeit, für gesellschaftliche Teilhabe.

Unser Gesundheitssystem steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Zukunft wird geprägt sein von Prävention statt Reparaturmedizin, von datenbasierter Früherkennung statt später Intervention und von interdisziplinären Versorgungsstrukturen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen – nicht die Erkrankung. Damit dieser Wandel gelingt, müssen wir Schlafgesundheit konsequent in Gesundheitsstrategien integrieren: in Bildung, in betriebliche Gesundheitsförderung, in die medizinische Regelversorgung und in die gesundheitspolitische Agenda.

Ich bin überzeugt: Ein Gesundheitssystem, das Schlaf ernst nimmt, stärkt nicht nur die Gesundheit des Einzelnen, sondern die Resilienz unserer gesamten Gesellschaft. Dafür braucht es Mut zu Veränderungen, klare Prioritäten und ein gemeinsames Verständnis dafür, dass Prävention nur funktioniert, wenn wir die Grundlagen menschlicher Gesundheit schützen.

Mein Appell:
Lassen Sie uns Schlaf als präventive Kraft nutzen und damit den Weg ebnen für ein Gesundheitssystem, das nicht erst reagiert, wenn Krankheit entsteht, sondern aktiv schützt, stärkt und befähigt.
Ein Gesundheitssystem, das Schlaf fördert, schafft Zukunft – für uns alle.“

​

Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Schöbel

Universitätsklinikum Essen

​

​

​

„Paradigmenwechsel des Personalwesens (Human Resources (HR) Management)Seit Kurzem besteht ein für viele mittelständige Unternehmen existenziell gefährdender Mangel anFach- und Führungskräften. Dies macht ein proaktives Vorgehen in der internen Personalstrategienotwendig, um kurz-mittelfristig Produktionseinschränkungen zu vermeiden. Dieses betrifftzweierlei: Das Halten von bestehenden HR und das Recruitment von neuen HR.Die Ursachen sind mannigfaltig, z.T. auch nicht komplett betriebs- und volkswirtschaftlich-wissenschaftlich belegbar. Ein grundsätzlicher Paradigmenwandel ist der demographische Wandel,der eine dramatische Reduktion des Bevölkerungsnachwuchses (Geburtenrückgang) beinhaltet.Gleichzeitig beinhaltet dieser auch eine Veralterung der bestehenden HR, damit auch altersbedingterKrankheitsanfälligkeit bei Zunahme chronischer Erkrankungen, die aber alle einerpräventivmedizinischen Beeinflussung zugänglich sind (Centers for Disease Control and Prevention).Kurzfristigere Ursachen kommen der Corona-Pandemie zu, in der durch vorübergehende betrieblicheKonsequenzen der Lockdowns (z.B. Schließung von Gastronomie- oder/und Hotellerie-Unternehmen)Disruptionen der Arbeitsverhältnisse eintraten.Der Arbeitsmarkt ist zur Herausforderung für Unternehmungen geworden; diese müssen sichnunmehr um die Arbeitnehmer bewerben und nicht mehr wie zu früheren Zeiten andersherum. Derterminus operandi ist im Prinzip umgedreht: Der Arbeitnehmer ist nunmehr eigentlich der Arbeit-GEBER, der seine Arbeit vergibt. Der Arbeitgeber dahingegen ist der, der die Arbeit NIMMT.Paradigmenwechsel der ArbeitsweltenDie Generation X, Y und Z im Gegensatz zu den Babyboomern, i.e. die jungen HR, die die Zukunft derUnternehmungen bestreiten, haben eine andere Einstellung zur Arbeitsweise als noch in derNachkriegszeit. Zum einen betrifft dies eine weitestgehende Horizontalisierung der Belegschaft, diezuvor wesentlich verikaler resp. hierarchischer aufgestellt war. Der Begriff worklife balancekennzeichnet zum anderen, dass die jüngere Generation wesentlich deutlicher den zeitlichenAufwand der Arbeit reduziert und abgrenzt, um so den Bereich der Freizeit mehr und klarer für sichin Anspruch nehmen zu können. Schließlich wurde mit der new work auch die räumlicheFlexibilisierung herbeigeführt, i.e. Arbeitsleistungen werden nicht nur im Betrieb, sondern auch vonzu Hause (homeoffice) durchgeführt. Die technischen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation(Personalcomputer mit digitalen Netzen) erhielten durch die Lockdowns der Corona-Pandemiewesentliche Aufwind.2Diese Flexibilisierung führt zur Dynamisierung der Arbeitsmärkte resp. zur Reduktion der Kontinuitätund Nachhaltigkeit von Arbeitsplätzen. Die Fluktuation hat aufgrund der o.g. Gründe dramatischzugenommen; Headhunter sind aktiv tätig. Gerade motivationsstarke Mitarbeiter neigen mehr zurFluktuation als weniger motivationsstarke, für das Unternehmen für Bestand undZukunftsträchtigkeit eher von Nachteil.Zudem hat neben den genannten qualitativen Aspekten auch quantitativ epidemiologisch die Zahlarbeitsunfähiger Tage über die letzten Jahre dramatisch zugenommen, insbesondere durchpsychische Überlastungen und Erkrankungen (nach aktueller DAK-Studie von 196 im Jahre 2011 auf276 Tage im Jahre 2021, auf je 100 Versicherte/Jahr bezogen = Anstieg um 41%).Umso mehr ist das Unternehmen auf Wertschätzung zur Wertschöpfung angewiesen.Paradigmenwechsel des GesundheitsbegriffsDie Lebenserwartung hat und nimmt weiter beträchtlich zu. Noch zu Kanzler Fürst Bismarck´s Zeiten,i.e. vor nur ca. 150 Jahren, war die mittlere Lebenserwartung in Deutschland ca. 45 Jahre; heute liegtsie bei 78,5 Jahre für Männer und 83,4 Jahre bei Frauen (nach Sterbetafel 2019/2021 des Bundesamtfür Statistik, www.destatis.de). Die sich reduzierende Mortalität (Sterblichkeit) geht allerdingsdiskordant mit der sich erhöhenden Morbidität (Krankheitslast) einher. Die chronischenErkrankungen (voran das chronische Koronarsyndrom (CCS) und Schlaganfall; Krebserkrankungen;Alzheimer Erkrankung; Diabetes mellitus; arterielle Hypertonie; letztere alle auch als Risikofaktorender Atherosklerose belegt; nach Centers for Disease Control and Prevention) sind neu, denn infrüheren Zeiten wurden die Lebenserwartungen gar nicht erreicht, um überhaupt erst die„Gelegenheit“ zur Chronifizierung herzustellen. Der frühere Tod ging auf sog. communicable diseaseszurück, heute sind es die non-communicable diseases. Eine wichtige Pathogenität(Krankheitsursache) sind heute zivilisatorische Lebensstilweisen, die chronische Erkrankungenprovozieren. Unzureichende Bewegung („das Sitzen ist das neue Rauchen“), ungesunde Ernährungmit meist zu hoher Kohlenhydratlast (high carb) und die psychosoziale Belastung mit vegetativerImbalance (Stress) führen zu metabolischen (Stoffwechsel-) Entgleisungen im Sinne desmetabolischen Syndroms. Meist spielen dabei das Übergewicht und Adipositas mit erhöhtemviszeralem (Bauch-) Fett eine führende Rolle. Ca. 80% der klassischen Risikofaktoren für chronischeErkrankungen sind nicht schicksalshaft, sondern Lebensstil-vermittelt (INTERHEART-Studie 2003).Dieser sog. pathophysiologische Hintergrund (Krankheitslehre) wird in der heutigenVersorgungsmedizin nicht ausreichend gewürdigt, die diese Veränderung nicht oder unzureichendzur Kenntnis nimmt. Repetitive politische Gesundheitsversorgungsreformen bleiben daher meistreaktiv und werden der Kostenexplosion des Gesundheitswesens nicht Herr.Der politische und auch wirtschaftliche Ausweg ist die Möglichkeit der Präventionsmedizin. Diesevorbeugende Medizin ist bereits seit 1948 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) avisiert:„Gesundheit ist ein Zustand völligen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens und nichtnur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“. Sie ist seit einigen Jahren durch pathophysiologischeKenntnisse, epidemiologische Erkenntnisse und auch prospektive Studiendaten fundiert und sobestehen wissenschaftlich Prämissen der Risikostratifikation und Früherkennung als personalisierteGrundlage vorsorglicher Lebensstilmodifikationen und präventiver Medikation zur Erhöhung derPrognose hinsichtlich Mortalität und auch Morbidität.3Strategie des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) / betrieblichenGesundheitsförderung (BGF)Es liegen seit einigen Jahren wirtschaftliche Daten zum return-of-investment (ROI) vor, das sich durchein Gesundheitsmanagement, zumindest -förderung, im Unternehmen erzielen lässt. Hierzu sind dieo.g. medizinwissenschaftlichen Erkenntnisse notwendig. Voraussetzung bleibt ein fundiertes,Evidenz-basiertes und auch holistisches (ganzheitliches) Konzept, das Qualitätsansprüchen Genügeleistet. Eine Check-Up-Untersuchung mit Risikostratifikation und Früherkennung stellt eine Basis dar,auf der personalisiert eine Verhaltensänderung mit dem einzelnen Mitarbeiter beraten undmonitorisiert wird. Weiterhin fließt dieser medizinische Pathway in eine demoskopische Statistik ein,die Grundlage zu Beratungen der Verhältnisänderung auf Unternehmensebene darstellt.Die Digitalisierung ist hier operativ von Bedeutung, gleichzeitig trägt sie auch zur Qualitätssicherungbei. Weiterhin werden i.d.Z. Health Apps verwendet, die dem Einzelnen in der Umsetzung helfen unddie mit Integration von betrieblichen Nachrichten oder/und Hilfe in Notfällen „institutionalisiert“werden können. Die eigenen Gesundheitsdaten werden strukturiert überblickbar und prognostischrelevante Empfehlungen inkl. der Nutzung weitere Apps (Fitness, Ernährung, Stress) spezifizierenpersönliche Verhaltensänderungen. Virtuell wird mit „Gamification“ (spielerischen Umsetzungen),„Competitions“ (Wettbewerbe z.B. zwischen Unternehmensabteilungen) als auch „Awards“(Preisverleihungen für erreichte Ziele oder bestandenen Quizes wie z.B. Urlaubstage oder Incentives;Bonussystem) Einfluss auf die Motivation genommen. Push-Nachrichten komplettieren die digitaleKommunikation (habit formation).Grundsätzlich sind motivationspsychologische Konzepte aus dem Behavorismus bekannt und auch inklinische Leitlinien eingegangen (2021 ESC Guidelines on Cardiovascular Disease Prevention in ClinicalPractice).Die medizinische Zuwendung ist eine besonders wertschätzende Maßnahme zur Wertschöpfung desUnternehmens (embloyer branding), da sie geradezu „intim“ den Mitarbeiter adressiert. DessenUnternehmensidentifikation und Arbeitsmotivation werden gefördert (corporate governance). Damitwird nicht nur durch gesundheitliche Absicherung und Krankheitsverhütung der Absentismus günstigbeeinflusst (Reduktion der Arbeitsfehltage), sondern auch der Präsentismus (Anwesenheit desMitarbeiters mit reduzierter Performance bis hin zur „Inneren Immigration“) verbessert. Es ist seitensder Produktivität davon auszugehen, dass dem Präsentismus eine doppelt so hohe wirtschaftlicheFehlentwicklung beikommt wie dem Absentismus (Booz-Studie 2014).”

​

Uwe Nixdorff

European Prevention Center

Addresse

GPeV - Gesellschaft für Prävention e.V.
Lengsdorfer Hauptstraße 38
D-53127 Bonn

VR: Amtsgericht Bonn 8855
StNr. 206/5887/1770
Deutsche Apotheker- und Ärztebank, IBAN: DE38 300 6060 1000 718 6398, BIC: DAAEDEDDXXX

Kontakt

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied:
Peter Schlink
Tel.: +49 (0)228 - 97 64 97-0
Fax: +49 (0)228 - 97 64 97-7
E-Mail:  info@gpev.eu

  • LinkedIn

Gemeinnützigkeit

Die GPeV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Die GPeV ist wegen Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege durch Freistellungsbescheid des Finanzamtes Bonn-Außenstadt, StNr. 206/5887/1770 vom 16.04.2024 als gemeinnützig (steuerbegünstigten Zwecken dienend) anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit, da sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken (gem. §§ 51 ff. AO) dient.

bottom of page